Alle Beiträge von Andreas Schosch

Jahreshauptversammlung 2021

Die durch Corona ausgefallene Jahreshauptversammlung für das Jahr 2020 wird am

Mittwoch, 21. Juli 2021 – 19:00

in der Turn- und Festhalle Küps nachgeholt.

Es ergeht an alle Mitglieder des Fördervereins für die Küpser Orchester e. V. herzliche Einladung.

Die geltenden Hygienevorschriften, Aushänge vorort sowie das Hygienekonzept der Turn- und Festhalle sind zu beachten. Genesene und vollständig Geimpfte möchten bitte einen Nachweis über ihren Status mitbringen.

Förderverein muss Jahreshauptversammlung verschieben

Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins für die Küpser Orchester e. V. kann auf Grund der aktuellen Corona-Situation nicht wie sonst üblich im November stattfinden.

Die Jahreshauptversammlung 2020 wird baldmöglichst nachgeholt und der neue Termin rechtzeitig bekannt gegeben. Im Rahmen der bevorstehenden Jahreshauptversammlung stehen turnusmäßig auch Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung.

Geben Sie auf sich acht und bitte bleiben Sie gesund.

Magic Moments – Küpser Musiker begingen magische Klangreise

Was war das für ein magisches Wochenende ??!!    It was a kind of magic … 

Hier der Link zum Zeitungsbericht auf   inFranken.de

Vielen Dank an alle Besucher und Besucherinnen, die mit uns und dem Schüler- und Jugendorchester Küps auf magische Klangreise gegangen sind und uns zwei wundervolle Konzertabende geschenkt haben. DANKE auch an alle Helfer und Helferinnen, an unseren Förderverein, an MS-Veranstaltungstechnik und natülich an Heike Schülein von der Presse für die tolle Berichterstattung!!

! ! . . DANKE . . ! !

PS: Impressionen des vergangenen Wochenendes sind (bald) in den Gallerien zu finden.
Herzlicher Dank ergeht hier an unsere Fotografen Detlef Lang und Roland Stägemeier!!!

 

 

Küpser Musiker überzeugen durch Qualität

Es ist bereits eine schöne Tradition, dass die Kommunale Musikschule Küps einmal im Jahr herausragende Einzelleistungen ihrer Musiker beim Bürgermeister der Marktgemeinde vorstellen darf und somit die jungen Musikerinnen und Musiker eine besondere Ehrung erfahren. In diesem Jahr waren die jungen Musiker bei den Prüfungen des Nordbayerischen Musikbundes in allen drei Kategorien äußerst erfolgreich.

Musikschulleiter Holger Pohl bedankte sich bei der Marktgemeinde und stellte die Musiker vor.

Das Musikerleistungsabzeichen in Bronze (D1) legten Thomas Keberlein, Marius Sünkel (beide Saxophon), Isabell Scheler (Querflöte), Lara Stägemeier (Klarinette) und Lucy Höfner (Bariton) ab. Die Musiker spielen schon eifrig im Schüler- und Jugendorchester mit und freuen sich bereits auf ihre nächsten Auftritte mit der jungen Truppe.  Besondere Stützen des Nachwuchsorchesters sind Lena Rebhan (Querflöte), Katrin Hertel (Trompete) und Enya Wiesmann (Klarinette), die das Musikerleistungsabzeichen in Silber (D2) abgelegt haben sowie Ina Siegelin, die in diesem Jahr das bronzene und das silberne Leistungsabzeichen auf dem Saxophon ablegte.

Das Musikerleistungsabzeichen in Gold (D3) stellt im Amateurbereiche des Nordbayerischen Musikbundes das höchste Leistungsabzeichen im Instrumentalbereich dar. Daher ist das Erreichen des Abzeichens auch mit umfangreichen technischen, theoretischen und spielerischen Fähigkeiten verbunden. In der Theorie müssen neben Transpositionen, einem umfangreichen musikgeschichtlichen Überblick und den Grundlagen der Vierklang- und Intervallarbeit auch Etüden und Vorspielstücke auf dem Instrument vorbereitet werden, die einen hohen technischen Schwierigkeitsgrad aufweisen. Höhepunkte der Prüfung sind dann die Transposition vom Blatt und ein Solostück mit Klavierbegleitung. Die Vorbereitung einer solchen Prüfung kann durchaus ein ganzes Jahr dauern und verlangt eine mehrjährige Spielpraxis. Alexandra Kempf stellte sich dieser Herausforderung bereits zum zweiten Mal, da sie nach ihrem Gold-Abzeichen auf dem Saxophon diese Prüfung auch auf der Klarinette ablegte.

Die Dirigentin des Schüler- und Jugendorchesters Anna Ringlstetter freute sich über den großen Erfolg „ihrer Schützlinge“. Alle haben gekämpft und sind am Ende belohnt worden. Sie hofft, dass alle Musiker weiterhin so eifrig bleiben und wünschte allen weiterhin viel Kraft für ihre musikalische Laufbahn.

Zweiter Bürgermeister Bernd Rebhan gratulierte den fleißigen Musikern zu ihren Leistungen. Die Schüler, ihre Eltern, aber auch die Lehrkräfte haben vieles auf sich genommen, um bei den Prüfungen erfolgreich zu sein. Er hob die gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Marktgemeinde, Musikschule und Förderverein hervor und wünschte den Musikern für ihre musikalische Zukunft weiterhin viel Erfolg.

Erster Vorsitzender des Fördervereins Michael Scheler dankte der Marktgemeinde, den Musikerinnen und Musikern sowie den Eltern für ihren Einsatz und ihre Leistungsbereitschaft. Er lud im Anschluss an die Ehrung alle Musiker zum Pizzaessen ein.

Abzeichen_2016

 

Das Bild zeigt vovon hinten – von links nach rechts – den zweiten Bürgermeister Bernd Rebhan, Musikschulleiter Holger Pohl, ersten Vorsitzenden Michael Scheler und Dirigentin Anna Ringlstetter

Zweite Reihe: Lucy Höfner, Lara Stägemeier, Katrin Hertel, Lena Rebhan

Erste Reihe: Alexandra Kempf, Ina Siegelin, Enya Wiesmann, Marius Sünkel

 

Das Probenheim der Musiker in Küps ist fertig

Bis zur Übergabe war es für Musikschule und Symphonisches Blasorchester ein langer Weg.

Endlich geschafft: Das Probenheim in Küps ist fertig. Für Musikschulleiter Holger Pohl und den Vorsitzende des Symphonischen Blasorchesters, Michael Scheler, geht damit ein Traum in Erfüllung. Denn jahrzehntelang wurde geplant und geplant.

Probenheim_Außen_5„Aber möglich geworden ist das alles nur, weil der Marktgemeinderat hinter unserer Musik steht“, dankte Michael Scheler. Und Musikschulleiter Holger Pohl gab offen zu, dass er noch genau weiß, wie der Beschluss einst gefasst worden ist: Es war ein Moment, in dem ihm Tränen in den Augen standen.

Deshalb wurden bei der Fundamentierung des Probenheims auch eine Abschrift der Gemeinderatsbeschlüsse sowie die Förderbescheide der Regierung von Oberfranken, der Oberfrankenstiftung und vom Kultusministerium, die letztlich die Entstehung des mehr als 350 000 Euro teuren Probenheims ermöglicht haben, mit im Boden versenkt.


Eine lange Baugeschichte

Bei der Einweihung gedachten die Musiker auch zweier Männer, die die Realisierung des Küpser Traums nicht mehr erleben konnten: Günter Pohl und Otto Mühlherr. Tatsächlich hat das Küpser Probenheim schon eine lange Geschichte. Denn seit mehr als zwanzig Jahren wartete das Orchester auf den Bau. Schon 1984 suchte das Jugendorchester Küps nach einer Bleibe. Damals erkor man die Schule dazu als Probenort aus. Immer wieder wurden die Musiker umquartiert. Sogar im Hallenbad wurde geprobt. Die Musikschule wuchs und wuchs, das Orchester auch. In Spitzenzeiten waren 60 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren im Klassenzimmer M 106, blickte Pohl zurück. Die Musiker wechselten das Klassenzimmer und schmiedeten Pläne, ein eigenes Probenheim zu bauen.

Markus Höfner machte Mitte der Neunziger einen ersten Plan – genau auf dem heutigen Bauplatz, der einstigen Kugelstoßanlage. Doch seitens der Sportler und Verfechter des Schulsports regte sich Widerstand. Der Plan wurde verworfen.


Nicht von Erfolg gekrönt

Dann wollte man das Probenheim hinter der Festhalle bauen – in einem Blumenbeet, das fast 100 Quadratmeter groß war. Aber auch dieser Vorstoß war nicht von Erfolg gekrönt, egal, wie der Plan modifiziert wurde. Und dabei war das Orchester inzwischen auf mehr als 70 Mitglieder angewachsen. Es begann die Ära der Notlösungen: Das gesamte Equipment wurde in das Foyer der Schule transportiert, um überhaupt proben zu können.

Dann fielen die Waschbetonplatten von der Schule, weitreichende Bauarbeiten an der Schule waren erst einmal wichtiger – und damit waren die Pläne wieder beerdigt. Am Wunsch-Standort entstanden schließlich die Hackschnitzelbunker.

Dann erkrankte der Motor des Orchesters, Günter Pohl. „Zu diesem Zeitpunkt war das Probenheim schlagartig nebensächlich geworden“, blickte Holger Pohl zurück. Doch die Söhne und Thomas Pohl setzten die Arbeit des Vaters fort – mit spektakulären Auslandsreisen und Erfolgen. Und am Zweiten Weihnachtsfeiertag 2003 nahm man das Probenheim wieder ins Visier: Otto Mühlherr und Peter Heinz erkoren die Kugelstoßanlage als Standort aus. Und der dritte Plan des Probenheimes – der jetzige – nahm Gestalt an. Mit dem 25-jährigen Bestehen des Jugendorchesters und dem Bundesmusikfest 2010 wurde die finanzielle Grundlage für den Neubau geschaffen. Fördermöglichkeiten taten sich auf.


Dank an die Helfer

Einweihung_Probenheim_5Jetzt ist es vollbracht. „Die vergangenen eineinhalb Jahre waren nicht einfach“, sagte Holger Pohl bei der offiziellen Einweihungsfeier und dankte den ehrenamtlichen Helfern, die viel Zeit und Mühe in den Bau gesteckt haben. Doch es hat sich gelohnt. Mit einer Ausstellung spannten die Küpser Musiker einen Foto- und Dokumentationsbogen vom alten Probenraum bis zum heutigen, neuen Musikheim.

Die Weihe nahmen die Diakone Malte Hahn und Wolfgang Fehn vor. Sie segneten auch ein buntes Kreuz, das im Probenheim einen Ehrenplatz erhalten soll. Eine besondere Überraschung allerdings hatte Roland Ringlstetter für die Musiker parat. Er hat eine Cäcilia, die Schutzpatronin aller Musiker, aus Holz geschnitzt.


Unglaubliches geschafft

Einweihung_Probenheim_4Bei der Einweihung blickte auch Peter Heinz vom Generalunternehmen Otto Mühlherr auf die Bauzeit zurück. „Die Küpser Musiker haben Unglaubliches geschafft. Sie haben beispielsweise eine Schallschutzdecke aus einem Gebäude in Rödental abmontiert und im neuen Probenheim wieder installiert“, betonte er.

„Das Probenheim soll ein Haus der musischen Freude werden“; wünschte sich Bürgermeister Herbert Schneider (parteilos). „Alles ist möglich, wenn nur alle zusammen helfen“, kommentierte der stellvertretende Landrat Bernd Steger (FW) den Bau. Und auch Ehrenvorsitzende Helga Mück freute sich mit den Musikern, hatte sie doch so lange den Bau mitbegeleitet – in verschiedensten Funktionen.


Freude über neues Zuhause

Einweihung_Probenheim_2

Der stellvertretende Kreisvorsitzende des nordbayerischen Musikbundes, Bruno Schnappauf, schenkte den Küpser Musikern Noten. Und noch zahlreiche weitere Grußwortredner freuten sich mit der Blasmusik über das schöne neue Zuhause.

Zur Einweihung des Probenheimes verzichteten die Küpser Musiker allerdings darauf, selbst zu den Instrumenten zu greifen, sondern sie beauftragten ihre Freunde – die Tettauer Blasmusik – die Feier musikalisch zu umrahmen.


Daten und Fakten

Maße: 10 x 18 Meter;

Bauart: zweigeschossig

Erdgeschoss: Probenraum mit 140 Quadratmetern – drei Mal so groß wie bisher

Eingang: von der Seite der Schule

Obergeschoss: Aufenthaltsraum, Übungszellen, Dekolager, Büro für den Musikschulleiter

Kosten: 350 000 Euro

 

von SONJA ADAM