Orchester freut sich über Gast aus Uganda

Da staunten die Musikerinnen und Musiker des Kidsorchesters nicht schlecht, als am vergangenen Dienstag ihre Dirigentin Ina Siegelin einen Gast zur Probe mitbrachte.  Francis Kalema aus Uganda war nicht nur Besucher auf der Probe, sondern er musizierte mit seinem Euphonium gleich mit. Francis, der als Straßenkind aufgewachsen ist, hat in Uganda eine Musikschule für Kinder und Jugendliche gegründet. Er besucht für drei Monate als Austauschschüler die Berufsfachschule für Musik in Kronach, in der er Kontakt zu Ina Siegelin knüpfte. Die Art der Musik ist in Deutschland eine ganz andere als in Afrika. Deshalb interessierte ihn auch sehr die Arbeit mit den jungen Musikern in Küps. Er berichtete von seiner Arbeit in Uganda. Dort ist die Musikschule eine wichtige Anlaufstelle, nicht nur zum Musizieren, sondern auch um Bildung, Nahrung und Hilfe zu erhalten. In Küps freut man sich sehr über seinen Besuch und über die Möglichkeit, sich international auszutauschen und voneinander neue Erfahrungen zu sammeln.

Ehrenamtspreis des Marktes Küps 2022

Der Förderverein für die Küpser Orchester wird heuer mit dem Ehrenamtspreis der Marktgemeinde ausgezeichnet. Damit wird das rund vier Jahrzehnte lange Engagement des Vereins und seiner aktiven Mitglieder für die Musikbewegung gewürdigt. Der Marktgemeinderat hat den Vorschlag der Jury, die sich aus den Marktgemeinderäten Heiko Meusel, Wolfgang Neumann und Manfred Pauli zusammensetzt, einhellig unterstützt. Bürgermeister Bernd Rebhan dankte der Jury für den Vorschlag und betonte, dass in dieser schwierigen, mit wenigen bzw. ruhenden Vereinsaktivitäten, von Corona geprägten Zeit, das ehrenamtliche Engagement mit der Verleihung des Ehrenamtspreises besonders wertgeschätzt und herausgehoben werden muss. Die Küpser Orchester zählten zweifellos zu den Aushängeschildern der Marktgemeinde. Die Verleihung des Ehrenamtspreises soll im Frühsommer erfolgen.

Ins Casino nach Las Vegas

Nein, leider konnte keine Orchesterreise nach Amerika stattfinden. Wenn man aber Anfang März das Probenheim betrat, hatte man tatsächlich das Gefühl mit dem Flugzeug in eine andere Welt geflogen zu sein. Da aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen kein Jahreskonzert in den Faschingsferien stattfinden konnte, nutzte man die Ferienzeit für einen besonderen Event. Die Bläserjungend unter der Leitung von Florian Neblich arrangierte für alle Musikerinnen und Musiker einen Spieleabend unter dem Motto „Viva Las Vegas“.

So konnten große und kleine Zocker einen kurzweiligen Abend verbringen. Die Räumlichkeiten waren passend zum Thema dekoriert, es gab typisch amerikanisches Essen und natürlich durfte für den Casinobesuch der Dresscode „Black Tie“ nicht fehlen. Alle Musiker kamen deshalb auch im „kleinen Schwarzen“ und mit Smoking und Fliege. Den Preis für den umwerfendsten Look erhielt unsere junge Klarinettistin Helen Wachter. Es wurde lange gespielt und die jungen und älteren Musiker hatten viel Spaß an dem Abend. So konnte die Musikerfamilie auch ohne Konzert einen kleinen, aber feinen Event feiern.

Eine (zu) ruhige Adventszeit…

Das musikalische Leben in Küps steht wieder mal still. Die aktuelle Corona-Situation hat uns veranlasst, die Probenarbeit aller Orchester einzustellen und die geplanten Advents- und Weihnachtskonzerte abzusagen. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber angesichts rasant steigender Coronafall-Zahlen im Landkreis ein notwendiger und vernünftiger Schritt.

Dennoch:

✩ ✩ Wir wünschen euch in dieser Zeit ein Lied in jedem Haus, das in euch selbst erklingen soll und in die Welt hinaus! ✩ ✩

✩ ✩ Mit Worten voller Zuversicht an die ihr glauben wollt und ein Leuchten wie Silber und Gold! ✩ ✩

Bleibt gesund! ❤

Ihre Küpser Orchester und der Förderverein für die Küpser Orchester ♫

Lisa Gratzke neue Vorsitzende des Fördervereins

Zugegeben, gerade die Küpser Orchester hatten 2020 noch Glück gehabt mit ihren Konzerten. Die Jahreskonzerte 2020 unter dem Motto: „Sophie´s Reise“ waren gerade mit sehr großem Erfolg abgehalten worden, da erreichte der erste bundesweite Lockdown auch den Landkreis Kronach. Die Musik, die Probenarbeit, die musikalische Gemeinschaft – alles kam völlig zum Erliegen und nach nunmehr fast 17 Monaten des fast totalen Stillstands finden erst seit wenigen Wochen die ersten gemeinsamen Proben mit Rahmenhygieneplan statt. Weihnachtskonzerte, das Jahreskonzert 2021, Kirchweihkonzerte – alles musste abgesagt werden.

Diese außergewöhnliche Zeit prägte somit auch die Generalversammlung des Fördervereins für die Küpser Orchester e. V. am 21. Juli 2021 in der Festhalle Küps. Mit Abstand und Masken konnten rund 50 aktive und passive Mitglieder die Generalversammlung mit Neuwahlen verfolgen. Die Generalversammlung wurde aufgrund der zurzeit niedrigen Inzidenzwerte in Kronach auf Juli vorverlegt, um nicht in den Wintermonaten wieder mit einer möglichen erneuten Kontaktsperre konfrontiert zu werden. Somit konnte die Vorstandschaft, die seit der letzten Neuwahlen 2018 nonstop die Geschäfte auch über 2020 hinaus weitergeleitet hatte, entlastet werden und der Weg zu Neuwahlen bereitet werden.

Erster Vorsitzender Michael Scheler begrüßte die anwesenden Mitglieder und freute sich über jeden, der heute den Weg in die Festhalle gefunden hatte. Besonders begrüßte er alle ehemaligen Vorsitzenden des Fördervereins ab der ersten Stunde: Helga Mück, Ilse Solowan, sowie Thomas Pohl. Ebenfalls begrüßte der Vorsitzende besonders ersten Bürgermeister Bernd Rebhan und betonte hierbei auch die enge und gute Zusammenarbeit des Fördervereins mit der Musikschule und dem Sachaufwandsträger.

Nach dem Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder des Fördervereins folgten die Ehrungen der passiven Mitglieder für 25jähre Mitgliedschaft. Geehrt wurden die anwesenden Regina Heinz, Klaus Rasokat, Hans Partheymüller und Heinz Weidmann.

Schriftführerin Jasmin Pohl verlas das Protokoll der letzten Sitzung. Aufgrund des langen Zeitraums zwischen den beiden Generalversammlungen konnten viele Highlights einer Zeit vor der Pandemie noch einmal vor dem geistigen Auge verfolgt werden und die Versammlung dankte der Schriftführerin für ihre genauen Ausführungen.

Michael Scheler gab seinen Rückblick auf die beiden vergangenen Jahre. So standen neben den großen Erfolgen vor 2020 besonders die vielen abgesagten Events ab März 2020 im Vordergrund. Nachträglich betrachtet wird die Aufbauzeit aller Orchester wohl den gleichen Zeitaufwand benötigen, wie der Lockdown die Musikbewegung gelähmt hatte. Er dankte der Musikschule mit Holger und Jasmin Pohl für die immerwährende gemeinsame Arbeit und ersten Bürgermeister Bernd Rebahn für die Wertschätzung und Unterstützung. Zweite Vorsitzende Marlene Stägemeier löste Michael Scheler immer wieder am Rednerpult ab und führte weiter durch die Sitzung.

Der Bericht der drei Dirigenten wurde von Wolfgang Riedel in Namen von Anna Piontek für das Schüler- und Jugendorchester und von Ina Siegelin für das Kidsorchester Küps vorgetragen. Seit März 2020 war eine musikalische Arbeit wie in den vergangenen 40 Jahren plötzlich nicht mehr möglich. Alle DirigentInnen wünschen sich eine konstante Probenarbeit ohne weiteren Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen. Aktuell ist aufgrund des Abstandsregeln nur eine Probenarbeit in kleinen Gruppen möglich.

Florian Neblich als Vorsitzender der Bläserjugend konnte trotz der pandemiebedingten Pausen von einem arbeitsreichen Jahr sprechen. Zwar fanden fast keine Proben statt, trotzdem arbeitete die Bläserjugend intensiv mit daran, den Kontakt zu den Musikern nicht zu verlieren. Gerade die jüngsten Mitglieder galt es bei der Stange zu halten. So wurden neben verschiedenen digitalen Events auch jetzt für die Sommerferien ein Zeltlager in Rothenkirchen geplant. Spielenachmittage im Probenheim, die digitale Teilnahme beim Kreisjugendfest etc. rundeten das Arbeitsprogramm der Bläserjugend ab. Besonders verwies Florian Neblich mit Ina Siegelin auf die selbstgedrehten Werbevideos für die Küpser Musikbewegung, die in den letzten Wochen gedreht worden sind.

Kassiererin Katharina Meusel konnte von einem stabilen Kassenstand berichten. Zwar brachte gerade das letzte Jahr nach dem letzten Event – dem Jahreskonzert „Sophies Reise“ kaum Eigeneinnahmen, jedoch flossen auch in diesem Jahr die Mitgliedsbeiträge und freiwilligen Spenden. Die beiden Kassenprüfer Bürgermeister Bernd Rebhan und Klaus Rasokat konnten der Kassiererin wieder eine einwandfreie Kassenführung bescheinigen. Die Kassiererin und auch die gesamte Vorstandschaft des Fördervereins für die Küpser Orchester erhielten einstimmige Entlastung.

Neuwahlen der Vorstandschaft

Die anstehenden Neuwahlen brachten den nächsten Generationenwechsel im Förderverein mit sich. Erster Vorsitzender Michael Scheler gab nach über 10 Jahren aus gesundheitlichen Gründen sein Amt an Lisa Gratzke ab. Dadurch wurde das Amt eines Beisitzers frei. Ebenso legte Susanne Müller als Beisitzerin ihr Amt nieder. Die beiden neugewählten Beisitzer Irene Walther und Nadja Loika-Föhrweiser wurden einstimmig gewählt.

Somit setzt sich die neue Vorstandschaft des Fördervereins für die Küpser Orchster e. V. 2021 folgendermaßen zusammen:

1. Vorsitzende:                 Lisa Gratzke

2. Vorsitzende:                 Marlene Stägemeier

Kassiererin:                      Katharina Meusel

Schriftführerin:                Jasmin Pohl

Beisitzer/innen:               Andreas Schosch – / – Katrin Höfner – / – Irene Walther – / – Nadja Loika-Föhrweiser

Musikschulleiter Holger Pohl durfte im Namen der Grund- und Mittelschule Küps die besten Wünsche des Schulleiters Michael Schnappauf ausrichten. Er ließ versichern, dass die Schulen in Küps sicherlich vertrauensvoll auch weiterhin zusammenarbeiten werden. So wird auch der Neubau den Konzerten und den Unterrichtsmöglichkeiten zugutekommen.

Als weiteres Grußwort konnte Holger Pohl noch die besten Wünsche der Gründervorsitzenden Helga Mück ausrichten, die die Versammlung wegen weiterer Verpflichtungen verfrüht verlassen musste.

Hohe Ehrungen für Michael Scheler

Als Vertreter des Nordbayerischen Musikbundes durfte Holger Pohl Michael Scheler für sein langjähriges Wirken mehrfach auszeichnen. In seiner Laudatio berichtete er wie die Anfänge in den 80er Jahren bis heute Michael Scheler durch alle Instanzen eines Vereinslebens geführt haben. Zunächst als Musiker, der seinen Mann im Klarinettenregister stand, dann sein Wissen an Jüngere weitergab als Ausbilder und Musikschullehrer, als zweiter Vorsitzender und schließlich als stellvertretender Festausschussvorsitzender während des Bundesbezirksmusikfests 2010 und dann als höchste Instanz der erste Vorsitzende des Fördervereins seit mehr als zehn Jahren. Auf jedem Posten in diesem 40jährigen Musikerleben erledigte er seine Aufgaben mit Bravour und hatte so den Respekt und die Anerkennung von Generationen von Musikern, nicht nur in Küps selbst, sondern in ganz Oberfranken. Michael Scheler erhielt durch den Nordbayerischen Musikbund als erster Küpser Musiker die Verdiensturkunde des Bayerischen Blasmusikverbands für 40jähriges aktives Musizieren in einem Verein im Nordbayerischen Musikbund, außerdem erhielt er für seine über 10jährige Tätigkeit als erster Vorsitzender die Verdiensturkunde in Silber und wurde außerdem vom Förderverein zum Ehrenvorsitzenden erhoben. Mit einem Reisegutschein in den Händen dankte die Versammlung Michael Scheler für sein Wirken mit stehenden Ovationen.

Bürgermeister Bernd Rebhan gratulierte Michael Scheler zu seinen erhaltenen Ehrungen und sicherte auch weiterhin die Hilfe der Marktgemeinde Küps zu. Durch die Bauarbeiten an der Schule wurde das Probenheim an einen externen Gasanschluss angeschlossen, um auch weiterhin die Heizung und warmes Wasser sicherzustellen. Er wünschte der neuen Vorstandschaft weiterhin ein glückliches Händchen und allen Musikerinnen und Musikern baldmöglichst wieder eine unbeschwerte Probenarbeit.

Die neue Vorsitzende Lisa Gratzke dankte allen Anwesenden. Mit Zuversicht und neuen Ideen freut sie sich auf die Arbeit des Fördervereins. Sie verwies noch auf die Aktionen des Kreisjugendrings, bei denen sich ja auch immer die Küpser Orchester beteiligten und durfte als erste offizielle Amtshandlung die Generalversammlung schließen.

Jahreshauptversammlung 2021

Die durch Corona ausgefallene Jahreshauptversammlung für das Jahr 2020 wird am

Mittwoch, 21. Juli 2021 – 19:00

in der Turn- und Festhalle Küps nachgeholt.

Es ergeht an alle Mitglieder des Fördervereins für die Küpser Orchester e. V. herzliche Einladung.

Die geltenden Hygienevorschriften, Aushänge vorort sowie das Hygienekonzept der Turn- und Festhalle sind zu beachten. Genesene und vollständig Geimpfte möchten bitte einen Nachweis über ihren Status mitbringen.

Förderverein muss Jahreshauptversammlung verschieben

Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins für die Küpser Orchester e. V. kann auf Grund der aktuellen Corona-Situation nicht wie sonst üblich im November stattfinden.

Die Jahreshauptversammlung 2020 wird baldmöglichst nachgeholt und der neue Termin rechtzeitig bekannt gegeben. Im Rahmen der bevorstehenden Jahreshauptversammlung stehen turnusmäßig auch Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung.

Geben Sie auf sich acht und bitte bleiben Sie gesund.

Küpser Musiker läuten Weihnachten ein

Küps. Bunt gemischt war das Programm des vorweihnachtlichen Konzerts des Symphonischen Blasorchesters Küps am vergangenen Sonntag in der St.-Marien-Kirche von Johannisthal. Im vollbesetzten Gotteshaus verzauberten die Küpser Musiker unter der Leitung von Wolfgang Riedel mit besinnlichen und fröhlichen Weihnachtswerken ihr Publikum und entließen sie in die nun anstehenden Weihnachtsfeiertage.

Dr. Georg Zenk begrüßte das Orchester und alle Besucher des Konzertes  im Namen der Pfarrgemeinde Johannisthal. Er freute sich über das vollbesetzte Gotteshaus und bedankte sich dafür, dass wie alle Jahre kurz vor Weihnachten die Küpser Musiker gerade in dieser Kirche ein solch musikalisches Geschenk dem Publikum zukommen lassen würden. Majestätisch eröffnete daraufhin das Orchester mit dem „Westminster Carol“ . Sprecher Holger Pohl erinnerte die Zuhörer daran beim heutigen Konzert auch den alltäglichen Rettern zu gedenken, die durch Feuerwehr, Krankenhauspersonal oder Polizei auch an diesen hohen Feiertagen für die Menschheit da wären. Ihnen war das nächste Stück „Canterbury Choral“ gewidmet. „Mountain Wind“ stellt in einer kleinen Erzählung die schön verschneiten Berghänge dar und schildert die besondere Stille in den Wäldern, wenn Mensch und Tier auf die Ankunft des Herren warten. Die schönste Zeit des Jahres kann nur dadurch noch verschönert werden, wenn man passend zum Fest der Liebe wirklich die Liebe seines Lebens finden würde und zum ersten Mal gemeinsam den Weihnachtsabend verbringen kann. Diese Liebesgeschichte zum Heiligen Abend wurde durch Thomas Doss in seinem „Valentins Choral“ vertont. Im Gedicht „Bescheidener Weihnachtswunsch“ beschwerte sich Sprecher Holger Pohl bei Petrus, dass Weihnachten endlich doch mal wieder Schnee haben sollte. Was ist das für eine weihnachtliche Art und Weise und wie soll die richtige Stimmung aufkommen, wenn man bei fast schon frühlingshaften Temperaturen Palmen statt Nadelbäume schmücken könnte und man Schlittenfahren nur noch aus Erzählungen kennt.

Wie auch im vergangenen Jahr schmückte das Blechensemble „Brassd scho“ das Konzert aus. Prachtvolle Blechklänge nahmen die Zuhörer mit. Die siebenköpfige Gruppe stellte den Wendepunkt im diesjährigen Adventskonzert dar. Nach den flotten Varianten der Filmmusik aus „Frozen“ und einer modernen Version von „Last Sleigh Ride“ standen die Begriffe Hoffnung und Weihnachtsfrieden auch in den Erzählungen des Sprechers nun im Vordergrund. Die Hoffnung auf ein weiteres gesundes Jahr, der Weihnachtsfrieden, der sich nun einstellen kann, wenn auch die letzte Verpflichtung noch vor den Feiertagen abgearbeitet ist oder einfach auch die Zeit, die man sich nun in der Familie gönnen kann.

In diesem Teil des Konzerts standen nun auch zwei besondere Solistinnen im Vordergrund. Bei „Auld Lang Syne“ spielte Claudia Geßlein die Hymne auf dem Sopransaxophon, welches den Zuhörern einen Moment der Ruhe und Besinnlichkeit schenkte. Der klare und strahlende Klang erfüllte das Kirchenschiff und berührte die zahlreichen Zuhörer. Linda Weise überzeugte bei „Jills Theme“ aus „One Upon a Time“ mit ihrem wunderschönen Gesang. Problemlos gelang ihr eine wunderschöne Harmonie mit dem Orchester woraufhin das Publikum spontan Applaus spendete. Den Abschluss bildete dann das moderne Medley „A Holly Jolly Christmas“, das die bekanntesten amerikanischen Weihnachtslieder zusammengefasst hatte.

Bürgermeister Bernd Rebhan dankte dem Orchester unter Leitung von Wolfgang Riedel, sowie dem ersten Vorsitzenden des Fördervereins Michael Scheler für diese perfekt zusammengestellte Einstimmung auf die nun anstehenden Weihnachtsfeiertage. Jedes Jahr würden zahlreiche Konzertbesucher nur auf diesen Konzertabend des Küpser Orchesters warten, weil sie wissen, genau jetzt fängt Weihnachten an. Das große Weihnachtsfinale bildeten aber zum Schluss noch die Filmmusiken aus dem Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Traditionell endete auch dieses Adventskonzert mit dem Weihnachtsklassiker „Stille Nacht, heilige Nacht“. Die vollbesetzte Kirche in Johannisthal bedankte sich mit langen Standing Ovations.

Eine Stunde Glück für die Konzertbesucher in Schmölz

Küps. Das Kidsorchester Küps und das Schüler- und Jugendorchester Küps zelebrierten zum ersten Mal gemeinsam ihr Adventskonzert in der Kirche in Schmölz. Beide Orchester konnten die Zuhörer weihnachtlich verzaubern.

Für das Schüler- und Jugendorchester Küps unter der Leitung von Anna Piontek scheint dieser Auftritt mittlerweilen fest im Jahresprogramm zu stehen, denn gewohnt professionell, durchdacht und mit vielerlei Schmankerln setzte sich das Orchester in Position. Dennoch stand es in diesem Jahr nicht alleine im Mittelpunkt des Interesses, denn das erst in diesem Jahr im März neu gegründete Kidsorchester der Musikschule Küps durfte an diesem Konzert sein Können mit drei eigenen weihnachtlichen Stücken unter Beweis stellen. Für Anna Piontek, der Dirigentin des Schüler- und Jugendorchesters Küps eine doppelte Freude, denn zum Einen waren Anfänger ihres Orchesters gefragte Stützen des Kidsorchesters und spielten somit in beiden Orchesters mit, zum anderen konnte sie quasi als Mentorin der jüngsten Dirigentin der Musikschule Küps, Ina Siegelin, die notwendige Auftrittsmöglichkeit darbieten. Die Fusion der beiden Orchester am Ende des Konzerts zum gemeinsamen Weihnachtslied „Tochter Zion“ bewies, wie gut die beiden Orchester durch viele Schnittstellen bereits gemeinsam zusammenspielen konnten.

Das Kidsorchester

Bereits am Nachmittag trafen sich die Orchester, um die Kirche in Schmölz für ihr Konzert herzurichten. Um 17 Uhr eröffnete das Kidsorchester unter der Leitung von Ina Siegelin das diesjährige Adventskonzert mit „Hark the Herald angels sing“. Es folgten „Rudolph, the red nosed rendeer“ und als Hauptwerk eine für das Kidsorchester anspruchsvolle Komposition von „Mary´s Boy Child“. Die Premiere zum ersten Adventskonzert konnte man zurecht als sehr gelungen bezeichnen, denn das Kidsorchester meisterte alle Werke mit Bravour und konnte vom Pfarrer Munzert dazu ermuntert, nach jedem weihnachtlichen Stück seinen verdienten Applaus genießen.

Nach einer kurzen Umbaupause in der Kirche tasuchte das Kidsorchester mit dem Schüler- und Jugendorchester Küps im Altarraum seine Plätze. Eröffnet wurde der zweite Teil des Konzerts gleich mit einem Solostück. „Camille“, eine Liebeserklärung an die frischgeborene Tochter, ließ den Komponisten André Weignain dazu verleiten, eine wunderschöne Ballade für Blasorchester zu schreiben. Vorgetragen wurde sie genau so schön durch den Solisten an der Trompete Felix Gräbner.

Solist Felix Gräbner bei seinem Solo-Stück „Camille“

Neben den typischen vorweihnachtlichen Werken wie „Ich steh an deiner Krippe hier“, in einer anspruchsvollen Bearbeitung von Jacob de Haan, standen auch Balladen aus der vergangengen Musicalepoche im Vordergrund des Schüler- und Jugendorchesters. Neben dem „Memory“ aus Cats mit Lucy Höfner am Solo-Tenorhorn, konnte auch das „Think of me“ aus dem „Phantom der Oper“ in der kirchlichen Atmosphäre hervorragend überzeugen. 

Musikschulleiter Holger Pohl legte in seiner Weihnachtsgeschichte einen kritischen Blick auf die sogenannte „erwachsene Handy-Jugend“, gegenüber den noch kleineren Kindern, die Weihnachten wirklich noch mit großen Augen erwarten. Auch dankte er in seiner zweiten Geschichte der Marktgemeinde Küps, dem Förderverein und allen Konzertbesuchern mit einer Glücksmünze, die jeder Konzertbesucher am Ende des Konzerts zur Erinnerung an den heutigen Abend mitnehmen konnte.

Das Schüler- und Jugendorchester

Das große Finale des Konzerts bildeten dann die Weihnachtsklassiker wie „Driving home for Christmas“ oder „What a wonderful world“. Seinen Part beendete das Schüler- und Jugendorchester dann mit der schottischen Hymne „Highland Cathedral“. Bürgermeister Bernd Rebhan dankte den jungen Musikerinnen und Musikern zum einen für ein wunderschönes Konzert, für eine monatelange Arbeit in den Proben aber zum anderen besonders für eine gute Stunde Ruhe und Besinnlichkeit in der Vorweihnachtszeit, die jeder Konzertbesucher an diesem Abend in der Kirche in Schmölz erleben durfte. Er überreichte seitens der Marktgemeinde an die Organisatorin des Konzerts Anna Piontek und an die frischgebackene Dirigentin des Kidsorchesters Ina Siegelin einen Blumenstrauß und hatte auch für alle Aktiven des Konzerts einen Schokonikolaus dabei.

Das große Finale des Konzerts bildete dann das Gemeindelied „Tochter Zion“, wobei sich die Musiker beider Orchester in der Kirche verteilten und so einen Surround Sound dieses Weihnachtsklassikers erzeugen konnten. Langanhaltender Applaus war der Lohn für beide Orchester als Dank für ein wunderschönes vorweihnachtliches Konzert in der Kirche in Schmölz.

Vor der Kirche erhielten die Konzertbesucher neben der Glücksmünze noch Plätzchen, die die Musikerinnen und Musiker aller Orchester mit ihrer Bläserjugend unter Führung von Florian Neblich gebacken hatten. Der Förderverein für die Küpser Orchester e. V. mit erstem Vorsitzenden Michael Scheler bereicherte das Angebot noch mit Glühwein für die großen und kleinen Konzertbesucher. So konnte ein wunderschöner vorweihnachtlicher Konzertabend vor der Kirche in Schmölz noch gemütlich ausklingen.

Alle Seiten der Küpser Musikausbildung gezeigt

Wer sich am vergangenen Samstag über die vielfältigen Möglichkeiten der Küpser Musikschule mit ihren Orchestern informieren wollte, bekam neben vielen Informationen auch zahlreiche Höhepunkte präsentiert, die die Leistungsfähigkeit und Bandbreite widerspiegelte.

Dazu begrüßte Musikschulleiter Holger Pohl alle Anwesenden und Interessierte und gab gleich die Bühne frei für das Abschlusskonzert der Musikalischen Früherziehung. Unter der bewährten Leitung von Julia Bauer zeigten die Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren die „Verrückte Musikstunde“ und erklärten so ihren Eltern und dem Publikum, was sich so im vergangenen Jahr im Unterricht abgespielt hatte. Nach dem Begrüßungsritual „Auf los geht´s los“ und dem Willkommenlied „Herzlich Willkommen“ wärmten sich die Kinder gleich zusammen mit ihren Eltern auf. So wurden Gesichter massiert, Schenkel abgeklopft und die Stimme geölt. Dann ging es auch gleich in die Vollen mit „Don Daja“ wurde nicht nur gesungen, sondern auch gleich mit Bodypercussion begleitet. Beim Frühlingslied waren die Eltern wieder eingeladen mitzusingen, denn die deutsche Version von „I like the flowers“ sollte doch wirklich jeder kennen. Spannend wurde es dann im Mittelalter, denn bei „Pandur Andandori“ erlebten die Zuhörer das Leben der dortigen Zeit bei großen Festen mit Gesang, Tanz und Schauspielerei. Da war dann das gemeinsame Trommeln im Anschluss bei „Trommelt mit“ schon eine Erholung. Das Lieblingslied des diesjährigen Kurses war „Hulapalu“, dass die Kinder nach all der Anspannung aus vollem Halse mitsangen, bevor sie sich mit ihrem Abschiedsritual „Auf Wiedersehen und Tschüss“ von ihrem Publikum verabschiedeten. Tosender Applaus war der Lohn für ein abwechslungsreiches und spannendes Musikjahr, das durch dieses Konzert gekrönt wurde. Bürgermeister Bernd Rebhan zeigte sich begeistert von den jüngsten Mitgliedern der Musikschule und stellte den Stellenwert der Musik für die Marktgemeinde Küps heraus. Er unterstrich besonders die Leistungen, die auch vom Förderverein für die Küpser Orchester e.V. tagtäglich geleistet werden. Erster Vorsitzender Michael Scheler lud wie jedes Jahr die jüngsten Musikerinnen und Musiker zu frisch gegrillten Bratwürsten ein. Besonderer Dank galt der Musiklehrerin Julia Bauer, die die liebevolle Betreuung der jüngsten auch in diesem Jahr wieder übernommen hatte. Die Kinder der musikalischen Früherziehung waren: Sebastian Fuchs, Jasmin Fuchs, Florence Fleischmann, Hannes Geißer, Lukas Dick, Sofie Weinmann, Jonathan Pohl, Franz Weinmann, Lotta Rebhan, Leon Hart und Mia Kammermeier.

Auch im nächsten Schuljahr wird die Musikalische Früherziehung an der Musikschule angeboten. Als Weiterführung ist ein zweiter Teil bereits in Planung. Neue Schülerinnen und Schüler werden gerne ab dem neuen Schuljahr genommen.

Im zweiten Teil stellte Musiklehrer Sebastian Spichal die Inhalte des Schlagzeugunterrichts vor und demonstrierte dies stellvertretend mit drei seiner Schüler. Raphael Pohl hatte seinen ersten Auftritt bei einem Küpser Konzert mit einem Duett am Marimbaphone „Hörst du zu?“ und der „Etüde 31“ an der kleinen Trommel. Er demonstrierte die ersten Schritte nach gut 2 Jahren Unterricht. Dabei ist eine umfassende Ausbildung nicht nur am Schlagzeug, sondern auch an allen anderen Percussionsinstrumenten. Gleiches zeigte auch Moritz Weinmann, der ebenfalls mit seinem Lehrer zunächst die Übungen an der kleinen Trommel zeigte und dann sein erstes eigens komponierte Drumset-Solo dem Publikum präsentierte: das „Solo Nr. 008“. Raphael Hanft stellte zum Schluss das Können eines Schlagzeugers nach mehreren Jahren Unterricht vor. Mit dem „Dritten Duett“ wurde zunächst wieder die Übung an der kleinen Trommel präsentiert, anschließend ließ er es so richtig rocken bei „Peppers Island“. Für das Publikum war es interessant, die Leistungssteigerung der jungen Musiker im Verlauf der jahrelangen Arbeit und es fleißigen Übens selbst mitverfolgen zu können. Gleiches boten aus dem Klarinettenregister Anna Piontek und Ina Siegelin. Zunächst spielte Helen Wachter die bekannte Melodie „Auld Lang Syne“, wobei sie am Klavier von ihrer Lehrerin Ina Siegelin begleitet wurde. Besonders reizvoll, dass sie diese junge Klarinettistin dem Publikum selbst vorstellte. Helen Wachter spielt erst wenige Monate und meisterte ihren Auftritt sehr gut. Im Anschluss konnte das Publikum wieder hören, wie sich Musiker weiterentwickeln können. Ina Siegelin spielte mit Anna Piontek den Bolero Nr. 10 von G.B. Gambero.

Mittlerweilen platzte der improvisierte Konzertsaal im Probenheim Küps aus allen Nähten. Zahlreiche Eltern mit ihren Kindern und Musikinteressierte hatten sich eingefunden, Instrumente auszuprobieren und sich über die Unterrichtsmöglichkeit für das nächste Schuljahr zu informieren. So gab Musikschulleiter Holger Pohl den ersten Stock des Probenheims frei. Hier konnten die Eltern sich bei Kaffee und Kuchen kurz entspannen, während alle Instrumente des Blasorchesters von der Oboe bis zum Sousaphon aufgebaut waren. Die Lehrer und Ausbilder der Musikschule, sowie viele Orchestermitglieder des Symphonischen Blasorchesters Küps hatten alle Hände voll zu tun, dem Ansturm Herr zu werden und bald konnte man aus jedem Zimmer die unterschiedlichsten Versuche wahrnehmen, aus einem Instrument doch einen Ton zu entlocken.

In der Zwischenzeit wurde der Probenraum bereits für den nächsten Höhepunkt umgebaut. Das neugegründete Kidsorchester Küps hatte an diesem Tag noch seine Premiere. Unter Leitung von Ina Siegeling und mit Moderation von Musikschulleiter Holger Pohl stellte sich dieses jüngste Orchester der Küpser Musikschule zum ersten Mal seinem Publikum.

Nach dem ersten Stück, der „Eröffnungsmusik“ von Franz Watz, erkläre Holger Pohl wie die Arbeit mit einem so jungen Orchester Woche für Woche aussieht. Bei den einfachen Stücken spielen alle Musiker noch die gleiche Stimme, so konnte sich jeder noch am Nebenmann orientieren. Gemeinsam anfangen und gemeinsam aufhören war das erste Ziel. Mit „American Patrol“ „When the Saints go marching again“ wurde dies gerade den Kindern, die Instrumente ausprobieren wollten vorgeführt. Dabei spielte jedes Register einmal die Melodie und man konnte die unterschiedlichen Klangfarben der Orchesterinstrumente schön voneinander unterscheiden. Eine Stufe schwieriger wird es dann schon, wenn die einzelnen Stimmen auch unterschiedliche Melodien spielen müssen und nicht mehr jeder das gleiche musiziert. Jetzt muss man schon alleine seine Stimme halten können, ungeachtet was vielleicht der Nebenmann gerade spielt. „Mit den Werken“ „Let´s Rock“ und „School Spirit“ gelang das dem Kidsorchester ganz prima. Die Premiere konnte somit als gelungen gefeiert werden und war gleichzeitig auch die Generalprobe für den erste Auftritt außerhalb der Mauern des Küpser Probenheims. Am Sonntag stellte sich das Kidsorchester auch beim Kreisspielfest am Schulzentrum Kronach dem Publikum vor. Den Abschluss bildete das momentane Lieblingsstück des Orchesters, der „Power Rock“, eine Hommage an die unvergessene Gruppe „Queen“. Bürgermeister Bernd Rebhan überreichte der frischgebackenen Dirigentin einen Blumenstrauß und hob den musikalischen Werdegang von Ina Siegelin in den vergangenen Jahren an der Musikschule Küps hervor. Von den ersten Anfängen im Schüler- und Jugendorchester Küps über eine zweimalige Gold-Absolventin bis hin zur Dirigentenassistenz und nun selbst in der Dirigentenausbildung stehend, brachte sich Ina jedes Jahr gewinnbringend für die Küpser Musikbewegung ein. Dem neuen Kidsorchester wünschte er auch für den kommenden Auftritt alles Gute.

Die Mitglieder des Kidsorchesters sind:

Querflöten:                 Anna Feldtmann, Johanna Schmitt, Franca Bittruf

Klarinetten:                Laurena Biergans, Franziska Lindner

Trompeten:                Luis Müller, Helena Zeder, Philipp Förtsch

Tuba:                          Holger Pohl

Schlagzeug:                Jannik Will, Moritz Weidmann, Raphael Pohl, Nico Pischek.

Damit näherte sich der Tag der offenen Tür allmählich dem Ende. Musikschulleiter Holger Pohl dankte dem Förderverein für die Küpser Orchester für die Bewirtung und Unterstützung in der Ausrichtung dieses musikalischen Nachmittags. Ebenso der Bläserjugend mit Vorsitzendem Florian Neblich, die sich um die jungen Musikerinnen und Musiker auch außerhalb der Probenarbeit kümmerten und sie auch beim Kreisspielfest tatkräftig mit unterstützen werden. Besonderer Dank galt Johannes Piontek, der sich in bewährter Weise wieder um die Ausstattung der Instrumentenstraße kümmerte, sowie allen Musiklehrern, Ausbildern und Musikern der Orchester , die den Ansturm an der diesjährigen Instrumentenstraße bewältigt hatten.

Für die Orchester der Küpser Musikschule endet das Konzertjahr noch mit zahlreichen Auftritten. So spielte das Schüler- und Jugendorchester Küps unter Leitung von Anna Piontek beim Hinterviertler Bergfest. Das Symphonische Blasorchester Küps unter Leitung von Wolfgang Riedel wird noch zur Küpser Kirchweih sein traditionelles Kirchweihkonzert am Sonntag, den 28. Juli geben und wird auch am 4. August auf der Seebühne der Landesgartenschau Kronach zu hören sein. Auch im kommenden Schuljahr sind die Terminpläne bereits gut gefüllt. Neben einem Benefizkonzert im Herbst zur Förderung der Jugendarbeit im Kreiskulturraum Kronach, werden die Orchester wieder mit wunderschönen Weihnachtskonzerten aufwarten und das Symphonische Blasorchester wird im November am Bayerischen Konzertwettbewerb in München teilnehmen.

Neunanmeldungen für alle Bereiche der Küpser Musikschule werden ab sofort entgegengenommen. Dies gilt nicht nur für den Einzelunterricht, sondern auch für die Musikalische Früherziehung.